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Wie du erfolgreich meditieren kannst 3

Wie du erfolgreich meditieren kannst 3

Wenn wir meditieren lenken wir unsere Aufmerksamkeit absichtlich von Erinnerungen und gegenwärtigen Gedanken weg auf einen ausgewählten Punkt unserer Aufmerksamkeit. Wir beschäftigen uns nicht mit aufkommenden Gefühlen und Gedanken und verwicklen uns auch nicht mit ihnen, wir lassen sie kommen und gehen. Durch diese Übung werden tiefsitzende Antriebskräfte geschwächt und die Gedankenvorgänge werden immer feiner. Mit fortschreitender Übung erkennt der Meditierende die Beziehung zwischen Atemtätigkeit, der mentalen Aktivität und dem Strömen der Lebenskräfte. Wenn die Lebenskräfte im Körper ruhig und ausgeglichen sind, wird die Rastlosigkeit gedämpft und die Gedanken kommen zur Ruhe. Tiefe Entspannung setzt ein.

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Wie du erfolgreich meditieren kannst 2

Wie du erfolgreich meditieren kannst 2

Patanjali stellt in einem anderen Vers richtigerweise fest, dass unser Erinnerungsvermögen das größte Hindernis auf dem Weg zu einer erfolgreichen Meditation ist.
Erinnerungen sind Eindrücke in den unterbewussten Schichten des Geistes, die durch Erfahrungen und Eindrücke vergangener Ereignisse verursacht worden sind. Diese Eindrücke beeinflussen den mentalen Bereich, der obendrein noch durch die Energie der Rastlosigkeit angetrieben ist. Deshalb besteht fast immer eine geistige Aktivität, sogar während des Schlafs, im Traum, und wenn wir nicht vollkommen unbewusst sind.

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Wie du erfolgreich meditieren kannst

Lotusblume-wei  Wie du erfolgreich meditieren kannst
In den Yoga Sutren des Patanjali (Kap. 1, Vers 2) erfahren wir den wahren Zweck der Meditation:
"Yoga (Samadhi) wird erreicht, wenn die Bewegungen in unserem Geist zur Ruhe kommen, indem man sie unter Kontrolle bringt und zu ihrem Ursprung zurückführt."
Wenn wir richtig meditieren, geschieht dies auf ganz natürlich Weise.

Jeder, der versucht hat mit Willenskraft oder Gewalt die gedankliche (mentale) Tätigkeit zu unterdrücken, weiß, wie fruchtlos solche Bemühungen sind. Die Ursache für dieses Scheitern liegt darin, dass die gedanklichen Vorgänge durch Kraftimpulse angetrieben werden, die in tieferen Schichten des Bewusstseins schlummern. Solange diese Impulse nicht zur Ruhe kommen bleibt ein beständiger Strom an geistiger Aktivität bestehen. Das ist der Grund, warum wir manchmal sagen: "Mein Geist scheint einen eigenen Willen zu haben, der meinen Bemühungen die unruhigen Gedanken, Gefühle und Bilder zu regulieren, widersteht."

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Entschließe dich jeden Tag tiefer zu meditieren

"Entschließe dich jeden Tag tiefer zu meditieren. Lenke deine Aufmerksamkeit nach innen. So wirst du neue Stärke und Frieden an Körper, Geist und Seele erfahren, und alle Bande, die dich gegenwärtig begrenzen, wirst du überwinden."
(Paramahansa Yogananda)


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